Gestern habe ich mir zum Geburtstag eine Rolle für das Rennrad gekauft. Hier auf Gran Canaria kann man eigentlich immer draußen trainieren. Klar, das Wetter ist immer schön. Doch nur eigentlich.
Denn während der Sommermonate bläst hier der Wind manchmal so stark, das man kaum die Autotür aufbekommt. Gegen diesen Wind anzulaufen oder anzufahren kann einem die Freude am Training ganz schnell vermiesen.
Jetzt stelle ich die Rolle auf die Dachterasse, spanne das Hinterrad ein und der Wind ist beim Training eher eine willkommene Abkühlung und nicht mehr der Hauptgegner.
Zum ausprobieren bin ich mal gleich 40 Km bergauf gefahren. Also mein lieber Alter…, ich war ganz schön erledigt am Ende.
Das Einzige was mich im Moment noch stört ist der doch recht heftige Gummiabrieb, den ich nach dem Training hinter der Rolle fand. Doch ich glaube es lag daran, dass meine Reifen nur etwa 3 Bar Druck hatten. Beim nächsten Training bekommen diese die volle Breitseite. Falls dies nicht helfen sollte ist das auch nicht so schlimm.Die 15 Euro für einen neuen Reifen genehmigt meine Frau dann auch noch…
geschrieben am 19. Oktober 2008 um 21:00 Uhr von admin
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Gestern bin ich wieder meinen Berg nach Agüimes hochgelaufen. Naja, zur Hälfte. Ich hätte noch weiter gekonnt, doch ich war verabredet und hatte nur eine Stunde zur Verfügung. Beim nächsten Lauftraining, steht der ganze Berg auf dem Programm.
Ich muss sagen, dass das Training sich langsam positiv bemerkbar macht.
Erinnerte mein Laufstil bisher eher an einen athritischen Rentner, dem man den Rollator geklaut hatte, so springe ich jetzt wie ein junger, brünftiger Hirsch auf der Suche nach seinen Mädels durch die Lande. Es geht wirklich von Mal zu Mal besser.
Heute ist Trainingsfrei und morgen werde ich wieder mein Lauf-, Schwimmtraining absolvieren.
geschrieben am 9. Juli 2008 um 10:57 Uhr von admin
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Die Wadenzerrung hat mich doch länger vom Training abgehalten als zuerst gedacht.
Erst am Donnerstag hatte ich mich wieder getraut einen Lauf zu machen. Ich bin es betont ruhig angegangen, da ich keine erneute Verletzung riskieren wollte. Von Arinaga nach Carizal und zurück in 55 Minuten. Es dürften so um die zehn Kilometer oder ein wenig mehr gewesen sein.
Am Freitag habe ich dann wieder meine Schwimm-, Laufeinheit absolviert. Also 6 Kilometer zum Schwimmbad gelaufen, 1,1 Km gekrault und zurück gelaufen.
Das Schwimmen geht wirklich von Mal zu Mal besser. Die Pausen nach den einzelnen Bahnen betragen nur noch max. 10 Sekunden. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis ich ohne Pause durchschwimmen kann.
Am Ende der Schwimmstrecke habe ich gemerkt, wie sich wieder ein Krampf ankündigte. Ich habe es nicht drauf ankommen lassen und sofort abgebrochen. Da ich genug Magnesium intus hatte, vermute ich das die Krämpfe einfach durch die ungewohnte Belastung ausgelöst werden. Dies wird sich also im Zuge des weiteren Trainings geben.
Die Laufstrecken habe ich jeweils in 35 Minuten zurückgelegt. Auf dem Hinweg läuft man fast die ganze Strecke bergauf und auf dem Rückweg gegen den Wind.
geschrieben am 5. Juli 2008 um 14:59 Uhr von admin
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Gestern habe ich das Training ausfallen lassen. Ich war einfach nur müde. Vielleicht habe ich meinem Körper zu Beginn doch etwas zu viel zugemutet. Es ist am Anfang nicht leicht, sich an die richtige Trainingsbelastung heranzutasten. Aber das bekomme ich hin.
Heute bin ich die 6 Km zum Schwimmbad in etwa 35 Minuten gelaufen. Dann unter die Dusche und rein ins Becken. Ich bin heute in 45 Minuten 1200 Meter geschwommen. Das ist eine Leistungssteigerung von 450 Metern zum letzten Mal in der selben Zeit. Ich habe selbst gestaunt.
Dabei bin ich bewusst langsam und ruhig geschwommen. Dadurch, dass ich mir tempomäßig keinen Druck gemacht habe, brauchte ich nach jeder Bahn auch weniger Zeit zum Ausruhen. An jedem Bahnende habe ich für acht Atemzüge ausgesetzt und habe mich wieder auf den Weg gemacht. Dadurch kam wahrscheinlich die höhere Leistung zustande.
In der Mitte der letzten Bahn erwischte mich noch ein ziemlich übler Wadenkrampf. Ich habe das Bein ausgestreckt, die Zehen nach oben gebogen, nichts half. Nach etwa einer Minute bin ich dann quer zum Beckenrand geschwommen und plötzlich ging es wieder.
Als angehender Ironman, bin ich natürlich wieder zurück in meine Bahn und wollte weiter schwimmen. Beim ersten Schwimmzug, war der Krampf wieder da.
Mit Mühe und Not erreichte ich den Beckenrand und bin ziemlich kläglich aus dem Wasser geklettert. Kaum war ich draußen, ging es wieder, obwohl die Wade noch ganz ordentlich weh tat.
Das hat mich aber nicht davon angehalten die 6 Km Rückweg wieder zu Laufen. Wieder in 35 Minuten.
Auf jeden Fall war das Training in seiner Gesamtheit heute sehr anstrengend. Aber das soll es ja auch sein. Zum Ironman wird man schließlich nicht einfach so. Mich erstaunt wie gut ich das Schwimmen in den Griff bekomme. Früher war nach 25 Metern Kraul einfach Schluß. Heute 1,2 Km!!!
Ich muss sagen das die 3,8 Km so langsam ihren Schrecken verlieren. Bis ich allerdings so weit bin, gibt es noch jede Menge Arbeit.
geschrieben am 25. Juni 2008 um 23:34 Uhr von admin
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Heute wollte ich eigentlich aufs Rad und danach ein bisschen an den Sandsack hauen. Doch ich bin verhindert. Höhere Gewalt im wahrsten Sinne des Wortes. Die Sonne ist Schuld.
Gestern am Strand habe ich mir die Beine verbrannt!!! Aber wie! Ich konnte heute Nacht kein Auge zumachen.
Nun kenne ich ja die kanarische Sonne und bin entsprechend vorsichtig, doch gestern hat alle Vorsicht nichts genutzt. Wir haben uns zwar die meiste Zeit im Schatten aufgehalten, aber wohl nicht lange genug.
Man kann auch richtig gut erkennen, bis wo der Neo gereicht hat.
Heute kann ich kaum laufen. Es spannt und brennt, zum Verücktwerden. Besonders, wenn ich auf einer Stelle stehe oder von einem Stuhl aufstehe.
Auf jeden Fall wird morgen eine vernünftige Sonnenschutz-Creme gekauft. Gibt es eigentlich Lichtschutzfaktor 1000? Aber das wäre dann wohl ein Bitumenanstrich.
Heute bekommen mich keine zehn Pferde in die Sonne. Allein der Gedanke verursacht schon wieder Schmerzen. Hoffentlich ist es morgen besser.
Ich werde mich gleich aufs Sofa begeben und meine Verwundungen pflegen. Bin ich dadurch nicht eigentlich schon ein Ironman…?
geschrieben am 22. Juni 2008 um 18:11 Uhr von admin
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