Ironman-Lanzarote 2010

André Hoek berichtet von seinen Vorbereitungen und Erfahrungen

Schwimmen in der Halle

Da ich mit meinem Sonnenbrand heute nicht unbedingt in die Sonne wollte, habe ich mein Radtraining ausfallen lassen und bin in Vecindario, im Hallenbad, Schwimmen gewesen.

Hallen-Schwimmen und Schwimmen im offenen Meer unterscheiden sich wie der Tag von der Nacht. Ich habe zum ersten Mal beim Schwimmen nicht literweise Wasser getrunken. Dies ist wohl auch der Grund, warum mir heute nach dem Schwimmen mal nicht schlecht war.

Das Hallenbad ist super! Schöne 50 Meter-Bahnen und keine Badegäste, sondern ausschließlich Schwimmer. Alle sehr diszipliniert. Niemand der quer vom Beckenrand in die Schwimmbahn sprang und auch keine Querschwimmer.

Die ersten 100 Meter bin ich am Stück geschwommen und dann aus Luftmangel immer nur 50 Meter mit einer kurzen Pause von 20-30 Sekunden. Zugegeben, am Ende wurden die Pausen etwas länger…

Am Anfang bin ich natürlich zu schnell los geschwommen. Als ich dann, nach ungefähr der Hälfte der Zeit mein Tempo gefunden hatte, ging es schon richtig gut. Das Geheimnis ist also nur das richtige Tempo. Ich werde beim nächsten Mal zwei Stunden nehmen und dann ganz gemütlich meine Bahnen ziehen.

Am Ende hatte ich in knapp 40 Minuten 750 Meter zurückgelegt. Alles gekrault und den Kopf immer schön unter Wasser. Es wäre noch mehr drin gewesen, doch nach mir fing das Schwimm-Training des örtlichen Vereins an. Die haben mich gnadenlos aus dem Wasser geworfen. Ich bin am Überlegen, ob ich dort Mitglied werde.

Nach dem LaufenDen Rückweg habe ich gleich für einen kleinen Lauf genutzt. Die knapp sieben Kilometer habe ich in 36 Minuten abgerissen. Der Puls lag im Mittel bei 151 Schlägen. Beim nächsten Mal werde ich auch den Hinweg laufen.

Dieses Koppel-Training wird mir zwar beim Triathlon nicht direkt helfen, doch ich werde auf diese Weise meine Ausdauer-Grundlagen erheblich verbessern. Etwas später werde ich das Laufen zum Schwimmbad durch Radfahren ersetzen und nach dem Schwimmen noch einige Rad-Kilometer abspulen.

Jetzt werde auf die Dach-Terrasse gehen und noch etwas mit den Gewichten spielen. Besonders den Trizeps werde ich mir nochmal gesondert vornehmen. Das kraftvolle Durchziehen von vorn bis zum Oberschenkel ist schon etwas kraftraubend. Doch das wird.

Copyright © 2008 by: Ironman-Lanzarote 2010 • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.