Ironman-Lanzarote 2010

André Hoek berichtet von seinen Vorbereitungen und Erfahrungen

Erneuter Schwimmversuch

Wir waren heute mit unserem Besuch aus Deutschland erneut am Meer. Ich habe die Gunst der Stunde gleich genutzt, um ein wenig zu schwimmen. Rein in den Neo, Schwimmbrille auf und höchst professionell ins Wasser gestiegen. Aber nur um nach etwa 100 Metern Kraul nach Luft jappsend wieder aufzutauchen.
Natürlich war ich nur zu schnell und die Wellen und der Wind….

Ich muss sagen, dass der Weg zu 3,8 Km beim Ironman noch sehr lang ist. Im Augenblick schaffe ich gerade mal 300 Meter. Dann ist Ende.
Obwohl ich rein Kräftemässig durchaus noch konnte. Aber die liebe Luft…. Und ohne ist auch schlecht.

Ich habe mich auch an die Ratschläge aus dem Triathlon-Forum gehalten und bin betont langsam geschwommen, doch auf die Dauer hat das nicht viel genutzt.

Mein Problem war, dass ich langsam los schwamm und auch gut mit der Atmung zurecht kam. Zum Ende der Strecke brauchte ich mehr Luft. Die Folge war, dass ich schneller schwamm um schneller wieder atmen zu können. Dass das nicht lange gut ging, kann man sich an drei Fingern abzählen.

Auf jeden Fall habe ich heute einen guten Kilometer im Meer abgerissen und ungefähr einen Liter Salzwasser getrunken (Scheiß Wellen!).
Übrigens wird doch immer geraten Vergiftungsopfern Salzwasser zu trinken zu geben. Praktisch als Hilfe um sich übergeben zu können.
Ich kann nur sagen: “It works”.

Herr MeyerMein Hund “Herr Meyer”, der alte Schwimm-Schisser, ist mir heute auch noch in eine dicke Brandungswelle geraten. Er bekam einen Gratis-Vollwaschgang. Zum Glück hatte ich ihn an der Leine. Also an der Hundleine, nicht zum trocknen.
Er wollte danach nicht mehr ins Wasser.
Auf jeden Fall ist sein Fell jetzt viel flauschiger und er stinkt auch nicht mehr so nach Hund.
Als wir den Strand verließen, hat er sogar ein bisschen gelächelt…

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