Wir waren heute mit unserem Besuch aus Deutschland erneut am Meer. Ich habe die Gunst der Stunde gleich genutzt, um ein wenig zu schwimmen. Rein in den Neo, Schwimmbrille auf und höchst professionell ins Wasser gestiegen. Aber nur um nach etwa 100 Metern Kraul nach Luft jappsend wieder aufzutauchen.
Natürlich war ich nur zu schnell und die Wellen und der Wind….
Ich muss sagen, dass der Weg zu 3,8 Km beim Ironman noch sehr lang ist. Im Augenblick schaffe ich gerade mal 300 Meter. Dann ist Ende.
Obwohl ich rein Kräftemässig durchaus noch konnte. Aber die liebe Luft…. Und ohne ist auch schlecht.
Ich habe mich auch an die Ratschläge aus dem Triathlon-Forum gehalten und bin betont langsam geschwommen, doch auf die Dauer hat das nicht viel genutzt.
Mein Problem war, dass ich langsam los schwamm und auch gut mit der Atmung zurecht kam. Zum Ende der Strecke brauchte ich mehr Luft. Die Folge war, dass ich schneller schwamm um schneller wieder atmen zu können. Dass das nicht lange gut ging, kann man sich an drei Fingern abzählen.
Auf jeden Fall habe ich heute einen guten Kilometer im Meer abgerissen und ungefähr einen Liter Salzwasser getrunken (Scheiß Wellen!).
Übrigens wird doch immer geraten Vergiftungsopfern Salzwasser zu trinken zu geben. Praktisch als Hilfe um sich übergeben zu können.
Ich kann nur sagen: “It works”.
Mein Hund “Herr Meyer”, der alte Schwimm-Schisser, ist mir heute auch noch in eine dicke Brandungswelle geraten. Er bekam einen Gratis-Vollwaschgang. Zum Glück hatte ich ihn an der Leine. Also an der Hundleine, nicht zum trocknen.
Er wollte danach nicht mehr ins Wasser.
Auf jeden Fall ist sein Fell jetzt viel flauschiger und er stinkt auch nicht mehr so nach Hund.
Als wir den Strand verließen, hat er sogar ein bisschen gelächelt…
geschrieben am 21. Juni 2008 um 21:35 Uhr von admin
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Gestern gab es einen Tag trainingsfrei. Den haben meine müden Beine gut gebrauchen können. Heute hätte ich schon wieder einen Lauf machen können, doch ich wollte meinen neuen Neoprenanzug mal im Meer ausprobieren. Außerdem wollte ich vernünftig Kraulen lernen.

Leider war nicht viel mit Schwimmen. Teilweise waren die Wellen höher als einen Meter und brachen auch ziemlich weit draußen. Wenn man mit dem Kopf aus dem Wasser kommt und atmen will und im selben Augenblick gerade eine Welle über dem Kopf bricht, schluckt man entweder ordentlich Wasser oder hat genug Luft um noch einmal durchzuziehen und dann zu atmen. Ich habe Wasser getrunken.
Kurz bevor ich den Strand verlassen habe, kam jemand der zog wie ein Pfeil durchs Wasser. Er benutzte einen kleinen Schnorchel. Ich muss das beim nächsten Mal ausprobieren, denn Wellen sind an “meinem” Strand ziemlich oft. Auf jeden Fall sitzt der Neoprenanzug wie eine zweite Haut und die neue Schwimmbrille ist auch dicht.
Heute Abend werde ich mit Pierre noch ein paar Hanteln stemmen und am Boxsack trainieren. Gleich geht es los. Morgen steht dann wieder Laufen auf dem Programm.
geschrieben am 15. Juni 2008 um 20:02 Uhr von admin
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Heute habe ich mich auf die Suche nach einem Schwimmbad gemacht. Von einer Bekannten hatte ich den Tipp bekommen, dass gleich im Nachbarort eines ein soll. Also bin ich aufs Fahrrad gestiegen und hatte mich auf die Suche gemacht.
Als ich es gefunden hatte, haben mich die Preise ganz schön geschockt. Für 45 Minuten soll ich drei Euro berappen. Monatskarten gibt es nicht. Wenn ich daran denke wieviel Stunden ich im nächsten Jahr im Wasser verbringen werde, dann ist das wohl doch etwas teuer. Dann werde ich eben im Meer trainieren.
Also habe ich noch einen Abstecher an den Strand unternommen. In Playa Arinaga sind gute Möglichkeiten gegeben. Das hat natürlich den Vorteil das ich gleich unter Wettkampfbedingungen trainieren werde. Dank des immer guten Wetters auf Gran Canaria müsste dies eigentlich ganzjährig möglich sein. Ich werde sehen.
Für das Schwimmtraining habe ich mir auch gleich noch einen schönen neuen Schwimm-Neoprenanzug zugelegt. Den gab es im Sonderangebot für nur 30 Euro. Und weil ich schon mal da war, gleich noch eine Schwimmbrille und ein paar kurze Lauf-Shirts. Jetzt bin ich bestens gerüstet.
Eines ist mir heute wieder sehr positiv aufgefallen. Wenn man hier mit dem Fahrrad unterwegs ist, gibt es absolut keinen Stress mit den Autofahrern. Kein Drängeln, kein Überholen mit zu wenig seitlichem Abstand. Im Gegenteil man wird sehr zuvorkommend und rücksichtsvoll behandelt. Ich sags immer wieder, die Kanaren sind geil!
Fast nebenbei konnte ich heute noch zwanzig Kilometer mit dem Rad zurücklegen. Dank Wind, rauem Asphalt und den Bergen eine ordentlich anstrengende Tour. So soll es sein.
geschrieben am 12. Juni 2008 um 22:55 Uhr von admin
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