Ironman-Lanzarote 2010

André Hoek berichtet von seinen Vorbereitungen und Erfahrungen

Erstes Training nach der Zerrung

Die Wadenzerrung hat mich doch länger vom Training abgehalten als zuerst gedacht.

Erst am Donnerstag hatte ich mich wieder getraut einen Lauf zu machen. Ich bin es betont ruhig angegangen, da ich keine erneute Verletzung riskieren wollte. Von Arinaga nach Carizal und zurück in 55 Minuten. Es dürften so um die zehn Kilometer oder ein wenig mehr gewesen sein.

Am Freitag habe ich dann wieder meine Schwimm-, Laufeinheit absolviert. Also 6 Kilometer zum Schwimmbad gelaufen, 1,1 Km gekrault und zurück gelaufen.

Das Schwimmen geht wirklich von Mal zu Mal besser. Die Pausen nach den einzelnen Bahnen betragen nur noch max. 10 Sekunden. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis ich ohne Pause durchschwimmen kann.

Am Ende der Schwimmstrecke habe ich gemerkt, wie sich wieder ein Krampf ankündigte. Ich habe es nicht drauf ankommen lassen und sofort abgebrochen. Da ich genug Magnesium intus hatte, vermute ich das die Krämpfe einfach durch die ungewohnte Belastung ausgelöst werden. Dies wird sich also im Zuge des weiteren Trainings geben.

Die Laufstrecken habe ich jeweils in 35 Minuten zurückgelegt. Auf dem Hinweg läuft man fast die ganze Strecke bergauf und auf dem Rückweg gegen den Wind.

Waden-Zerrung

In den letzten Tagen musste ich, aufgrund einer Zerrung in der Wade, auf das Training verzichten.

Die hatte ich mir bei dem Krampf neulich im Schwimmbad eingehandelt. Bis dahin hatte ich nicht gewusst, dass ein Muskel sich so stark verkrampfen kann, dass es zu einer Zerrung kommt.

Es könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich mit der leichten Zerrung nach dem Schwimm-Training noch sechs Kilometer nach Hause gelaufen bin.

Inzwischen ist es aber etwas besser, so dass ich morgen wieder mit dem regulärem Training beginnen kann.

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