Ironman-Lanzarote 2010

André Hoek berichtet von seinen Vorbereitungen und Erfahrungen

Das Training beginnt wieder Spass zu machen

Nach meiner Pause, beginnt das Training langsam wieder Spass zu machen.

Im Augenblick habe ich zwar noch etwas mit Knie- und Schienbeinproblemen zu tun, doch das bessert sich von Mal zu Mal. Ich bin auch extrem vorsichtig. Die Kraft in den Beinen ist schnell wieder da, doch die Knochen können da nicht mit. Das dauert. Aus diesem Grund nasche ich jetzt auch jeden Abend eine leckere Kalziumkapsel.

Heute war ich mit dem Rad unterwegs. Es war herrlich. Ausnahmsweise schien heute die Sonne nicht. Wir hatten einen tollen, seltenen und wolkenverhangenen Himmel. Auch der Wind hielt sich heute weitestgehend zurück. In einer Stunde habe ich 25 Km abgerissen auf einem leicht hügeligen Gelände.

Ab der nächsten Woche plane ich, wieder einmal, wöchentlich Schwimmen zu gehen.

Es geht weiter

Nachdem ich vor einigen Wochen erhebliche Kreislaufprobleme beim Laufen bekommen hatte, beschloss ich meine Training während der sehr warmen Sommermonate auf der Insel auszusetzen.

Eine weitere Rolle spielte der, in den Sommermonaten mit Sturmstärke, blasende Wind. Gegen den anzulaufen oder anzufahren kann fürchterlich stressig werden.

Beides ist jetzt vorbei. Der Wind ist seit einiger Zeit wieder auf Normalniveau und am Abend haben wir hier maximal 25 Grad.

Inzwischen habe ich schon wieder zwei Laufeinheiten absolviert ohne in Schwierigkeiten zu kommen. Heute habe ich zwar leichte Knieprobleme, doch wenn ich es langsam angehen lasse, dürften die kein Problem darstellen.

Wohl doch erst 2010

Aufgrund gesundheitlicher Probleme und augenblicklich zuviel Arbeit, verschiebe ich meine Teilnahme auf 2010.

Aber dann…..

Training beginnt sich auszuzahlen

Gestern bin ich wieder meinen Berg nach Agüimes hochgelaufen. Naja, zur Hälfte. Ich hätte noch weiter gekonnt, doch ich war verabredet und hatte nur eine Stunde zur Verfügung. Beim nächsten Lauftraining, steht der ganze Berg auf dem Programm.

Ich muss sagen, dass das Training sich langsam positiv bemerkbar macht.

Erinnerte mein Laufstil bisher eher an einen athritischen Rentner, dem man den Rollator geklaut hatte, so springe ich jetzt wie ein junger, brünftiger Hirsch auf der Suche nach seinen Mädels durch die Lande. Es geht wirklich von Mal zu Mal besser.

Heute ist Trainingsfrei und morgen werde ich wieder mein Lauf-, Schwimmtraining absolvieren.

Laufen am Berg

Heute kam ich auf die Idee, die Strecke nach Agüimes hoch zu laufen.

Der Anfang des Weges geht permanent bergauf und ist gekrönt von richtig harten Serpentinen. Ich bin in einer halben Stunde von Arinaga bis auf etwa 400 Meter Höhe gelaufen und dann umgedreht. Insgesamt etwa 10 Km. Der Rückweg war, im Gegensatz zum Hinweg,  der reinste Spaziergang. Es ging immer schön bergab.

Problematisch war die Hitze in den Bergen.

Dabei hatten wir heute den ganzen Tag etwas richtig besonderes hier auf der Insel. Einen wolkenverhangenen Himmel. Doch kaum war ich draußen, knallte die Sonne mit gewohnter Intensität. Auf der etwas flacheren Wegstrecke, blies zum Glück noch etwas Wind. Doch in den Bergen regte sich kein Lüftchen. Dazu kam die Hitze, die die Felsen von sich gaben.

Die Autofahrer haben mich mit einer Mischung aus Bewunderung und Mitleid angesehen. Ich habe jeden Moment damit gerechnet, dass neben mir ein Wagen hält, dem sehr freundliche Männer mit weißen Jacken entsteigen. Alarmiert von einem vorbeifahrenden PKW-Lenker.

Auf jeden Fall muss ich feststellen, dass das Training sich langsam auszuzahlen beginnt. Das Laufen ist lange nicht mehr so anstrengend, wie am Anfang.

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